Jan Blömeke/ Mai 27, 2020/ Budgetmodelle, Google, Highlight, News, Premiummodelle/ 0Kommentare

Mit reichlich Verspätung hat Google sein neues Smartphone nun offiziell vorgestellt: das Google Pixel 4a. Optisch und technisch orientiert es sich stark an seinem großen Bruder – dem Google Pixel 4. In einigen Bereichen überzeugt es jedoch mit praktischen Verbesserungen. 

Mit dem neuen Google Pixel 4a geht Google gleichen Weg, den der Softwaregigant schon mit dem Pixel 3a eingeschlagen hat. Das heißt, der Fokus des Budget-Smartphones liegt vor allem auf einer guten Kamera und einem günstigen Preis. Besondere Leistung und Funktionen stellt Google bei der A-Reihe an zweite Stelle. Das Ergebnis ist ein einfaches Smartphone mit schlichter Optik im Google-Design.

Google Pixel 4a: Endlich fast randlos

Optisch orientiert sich das neue Google-Pixel stark an seinem größeren Bruder. Beim ersten Blick auf die Vorderseite fällt jedoch auf, dass der breite Rand über dem Display verschwunden ist. Endlich! Als erstes Smartphone aus dem Hause Google verzichtet der Technik-Riese beim Pixel 4a als einer der letzten Smartphone-Hersteller auf den breiten Rand und verbaut stattdessen eine elegantere Punch-Hole-Kamera-Notch. Dadurch konnte Google alle Displayränder auf ein Minimum beschränken, was für einen zeitgemäßeren Look sorgt. Aufgrund des fehlenden Platzes verzichtet Google jedoch auf eine Gesichtserkennung und kehrt stattdessen wieder zur biometrischen Entsperrung via Fingerabdrucksensor auf der Rückseite zurück.

Das Display selbst ist ein OLED-Panel mit 1080 x 2340 Pixeln Auflösung. Die Größe liegt mit 5,81 Zoll etwas unter dem Durchschnitt. Die Pixeldichte pro Zoll erreicht 443 PPI – lediglich 1 PPI weniger als beim Pixel 4. Geschützt ist der Bildschirm von einem Cornings Gorilla Glass 3. Außerdem unterstützt es HDR und die Always-On-Funktion.

Weniger Funktionen, mehr Möglichkeiten

Auch wenn sich das neue Google Pixel 4a optisch nicht wesentlich vom Pixel 4 unterscheidet, sind die Unterschiede dennoch groß. So besitzt das neue Budgetmodell wieder einen 3,5-mm-Kopfhörer-Anschluss und in der Grundaussattung mit 128 GB doppelt so viel Speicherplatz wie der größere Bruder. Die 6 GB Arbeitsspeicher bleiben identisch. Im Vergleich zum Pixel 3a legt das Unternehmen somit ordentlich nach. Auch der Akku des Pixel 4a ist mit 3140 mAh ein ganzes Stück größer als beim Pixel 4 mit 2800 mAh. Laut Google soll man mit dem Akku des Pixel 4a entspannt durch den Tag kommen. Auch die Schnellladetechnik aus dem Google Pixel 4 und ein beiliegendes 18W-Schnellladegerät sind bei der günstigeren Vatiante Standard. Kabelloses Laden und eine Schutzart gemäß IP-Zertifizierung bleiben nur dem Pixel 4 vorbehalten.

Quelle: Google

Google Pixel 4a: Kameraausstattung der Oberklasse

Eines der wichtigsten Merkmale des neuen Google Pixel 4a ist die 12,2-Megapixel-Hauptkamera, die wie beim Pixel 4 in einem abstehenden Quadrat untergebracht ist. Anders als das Pixel 4 verzichtet das Pixel 4a auf mehrere Kameras auf der Rückseite und setzt stattdessen auf nur eine einzige Hauptkamera. Der 1/2,55 Zoll-Sensor mit f1.7 Blende, 27 mm Brennweite, Dual-Pixel-Phasenerkennungsautofokus und optischer Bildstabilisator sind bei beiden Modellen identisch. Durch die Symbiose aus der Hauptkamera mit Googles hervorragender Kamerasoftware ist das Pixel 4a bei nahezu jeden Lichtverhältnissen in der Lage, ein optimales Foto-Resultat zu erzielen. Auch HDR+, Night Shift mit Astrofotografie-Funktion und Live-Caption-Funktion, die Untertitel für Videos und Audios in Echtzeit generiert (bisher nur für englischsparachige Inhalte verfügbar), sind beim Pixel 4a an Bord.

Das Pixel 4a ist ab sofort vorbestellbar und wird am 20 August ausgeliefert. Der Preis beläuft sich auf „nur“ 340,20 Euro und ist somit knapp 50 Euro günstiger als sein Vorgängermodell, das Pixel 3a. Als Farboptionen stehen dem Kunden nur das mattschwarze „Just Black“ zur Verfügung.

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Über Jan Blömeke

Jan liebt Technik, insbesondere wenn ein angebissener Apfel das Leib jener ziert. Egal ob Smartphone, Laptop oder True-Wireless-Kopfhörer – es gibt kaum ein Apple-Produkt, das er nicht sein Eigen nennen vermag. Neben seinem Online-Redaktion-Studium an der TH Köln springt er auch gerne mal aus einem fliegenden Flugzeug. Natürlich mit Fallschirm. Noch lieber sitzt der gebürtige Nordhesse jedoch am Steuer seines Fahrrads. Ein Trip von Kassel nach Amsterdam? Kein Problem! Und was in Amsterdam geschah, darüber schweigen die Annalen.

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