Jan Blömeke/ Mai 27, 2020/ Apple, News, Premiummodelle/ 0Kommentare

Im vergangenen Herbst hat der Smartphone-Riese Apple seine neue iPhone-Reie vorgestellt. Eine Design-Revolution blieb während des Apple-Special-Event jedoch aus. Optisch ähneln die neuen Modelle stark an die Vorgängergeneration. Die neuesten Modelle des iPhone gibt es in drei verschiedenen Variationen: Das Budgetmodell ist das iPhone 11, das Premiummodell das iPhone 11 Pro und das Premiummodell in einem größeren Gehäuse das iPhone 11 Pro Max. Das sind die Neuheiten.

iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max: Wo liegt der Unterschied?

Mit der neuen iPhone-Reihe gestaltete Apple auch die Namensgebung der Smartphones um. Bis zum iPhone XS, das 2018 auf den Markt kam, präsentierte das Unternehmen in der Regel in den einen Jahren die neuen ein neues Modell mit neuartigem Design und hing an das Modell, das ein Jahr später auf den Markt gebracht wurde ein „S“. Diese Marketingstrategie verfolgte Apple bis zum vom iPhone 3GS, über das iPhone 4s, das iPhone 5s, iPhone 6s bis hin zum iPhone XS. Nun ist damit schluss. Der Smartphone-Riese orientiert sich von nun an mehr und mehr an der Stategie der MacBooks. Seit der neuesten iPhone Generation gibt es nun ein günstiges Modell (das iPhone 11), ein Premiummodell (das iPhone 11 Pro) und ein großes Premiummodell (das iPhone 11 Pro Max). Das Design der Modell unterscheidet sich nur unwesentlich. Bei den technischen Komponenten hat Apple im Vergleich zum iPhone XS in eingen Punkten nachgelgt.

Der neue Prozessor nennt sich A13 Bionic und soll nicht nur deutlich schneller sein als sein Vorgänger, sondern sogar der schnellste Prozessor in einem Smartphone sein, der jemals eingesetzt wurde. Das Gleiche gelte auch für die GPU. Auch das Display und die Kamerausstattung hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell gewaltig verändert. In den beiden Premiummodellen iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max kommen von nun an drei Einzelkameras zum Einsatz. Im „günstigeren“ Modell sind weiterhin zwei Objektive verbaut.

Das iPhone 11 Pro (links), das iPhone XS (mitte) und das iPhone 11 (rechts). Foto: Daniel Romero on Unsplash

Apple iPhone 11 (Pro): mehr Kameras für bessere Bilder

Das Grundmodell iPhone 11 kommt mit mit einer Doppelkamera mit Ultraweitwinkel- und Weitwinkel-Objektiv auf den Markt. Die Hauptkamera baut auf ein 26mm-Objektiv und einer Blende von 1:1,8. Die Kameraauflösung beträgt 4.272 x 2848 (12,2 Megapixel). Videos werden in 4K mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Die Frontkamera macht Selfies mit 12 Megapixeln und 4K-Videos inklusive Slow-Mo-Funktion. Apple nennt diese Videos „Slofies“.

Das iPhone 11 Pro besticht die Kunden mit einer weiteren Kamera. In diesem Modell gibt es neben dem Ultraweitwinkel- und Weitwinkel-Objektiv noch ein zusätzliches Teleobjektiv. In allen Modellen sind die Kameramodule in einem quadratischen Kamerabuckel auf der Rückseite eingelassen. Auch der Blitz befindet sich darin. Die einzelnen Kameras des iPhone 11 Pro im Überblick:

  • Weitwinkelkamera: 12 Megapixel, Blende 1:1,8, OIS, 26 mm Brennweite
  • Ultraweitwinkelkamera: 13 Megapixel, Blende 1:2,4, 13 mm Brennweite
  • Telekamera: 12 Megapixel, Blende 1:2,0, OIS, 52 mm Brennweite

Das Display: ähnliches Format, verschiedene Technik

Neben den unterschiedlichen Kameras unterscheidet sich das iPhone 11 und das iPhone 11 Pro (Max) auch auf der Vorderseite im Display. So stellt das iPhone 11 Bilder und Videos auf einem 6,1 Zoll großen Liquid-Retina-Display mit deutlicher Notch dar. Das iPhone 11 Pro besitzt hingegen ein 5,8 großes OLED-Display. Das Display des iPhone 11 Pro Max ist noch größer und zeigt digitale Inhalte auf einem 6,5 Zoll großen Screen. Die maximale Helligkeit des iPhone 11 Pro (Max) beläuft sich auf 1.200 Nits. Die Pixeldichte auf 458 ppi. Apple nennt das neue Display von den Premiummodellen Super Retina XDR Display.

Verfügbarkeit der neuen iPhone Modelle

Schnäppchen sind die neuen Apple Smartphones definitiv nicht. Zu erwarten war dies allerdings auch nicht. Erstaunlicherweise fällt der Preis des neuen iPhone 11 mit 799 Euro in der Grundausstattung relativ moderat aus. Schließlich kostet das iPhone XR noch 699 Euro. Mit einem Preis ab 1.149 Euro und 1.249 Euro spielen das iPhone 11 Pro und 11 Pro Max allerdings in einer ganz anderen Preisklasse.

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Über Jan Blömeke

Jan liebt Technik, insbesondere wenn ein angebissener Apfel das Leib jener ziert. Egal ob Smartphone, Laptop oder True-Wireless-Kopfhörer – es gibt kaum ein Apple-Produkt, das er nicht sein Eigen nennen vermag. Neben seinem Online-Redaktion-Studium an der TH Köln springt er auch gerne mal aus einem fliegenden Flugzeug. Natürlich mit Fallschirm. Noch lieber sitzt der gebürtige Nordhesse jedoch am Steuer seines Fahrrads. Ein Trip von Kassel nach Amsterdam? Kein Problem! Und was in Amsterdam geschah, darüber schweigen die Annalen.

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